Jump to content
TBT0815

TS erstellen für DBox2

Empfohlene Beiträge

Hallo,

 

ich bin echt langsam am verzweifeln. Ich versuche jetzt schon einige Zeit aus einem AVI eine Mpeg-TS für die Dbox zu erstellen,

und bin mit dem Ergebnis mehr als unzufrieden.

 

Zum ermitteln welches Format genau gebraucht wird habe ich mit der Dboy etwas aufgenommen,

und mir die Codec Daten der TS Datei angeschaut.

 

Bild Auflösung 720x576 Format 4:3, Ton 192bit 48000Hz

 

Also avidemux aufgerufen, Mpeg-TS gewählt, Format eingestellt, Ton eingestellt und los …

Die DBox zeigt den Film an, aber mit massiven Problemen

 

- wenn die Datenrate > 2000Kbit/sec ist hakt und stottert das Abspielen, und ständig die Meldung "puffern"

- wenn die Datenrate kleiner ist, habe ich riesen Artefakte auf dem Bildschirm - nicht wirklich mehr schaubar

- der oberere Teil im Video (so ¼ vom Bild) ist durch einen Absatz vom Rest getrennt, als wenn der obere Teil leicht verschoben ist

 

Der testweise mit der DBox aufgenommene Film hat teilweise Datenraten > 4000, und wird tiptop abgespielt,

meine eigene TS Datei läuft auf dem Rechner auch 1A nur nicht auf der Box, also was mache ich falsch?

 

Danke

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Du hast auch bei Video mpeg2video und Audio mp2 gewählt? Bei mir stürzt Avidemux übrigens regelmäßig mit einer Crash-Meldung ab, wenn ich ein MPEG2 erstellen lassen will. Benutze ich deswegen auch nicht mehr.

 

Falls Du der englischen Sprache mächtig bist, versuche es mit Avanti GUI, das ist ein Frontend für FFMpeg. Achtung! Du brauchst dazu unbedingt eine aktuelle FFMpeg-Version, die statisch (!) compiliert sein muss. Nimmst Du eine der static builds von hier: klack. Avisynth zusätzlich ist ein Kann, aber kein Muss.

 

Am Anfang ist es zwar bissel Gefrickel und auch mal einen Blick in die Hilfe nötig, aber solange man keine Spezialoptionen braucht, eigentlich recht deppensicher. Mir hat das Teil bisher immer ordentliche Ergebnisse geliefert - im Gegensatz zu solchen Möchtegern-Tools wie Super und Konsorten.

 

Habe mit Avanti jetzt extra mal ein AVI (H.264 AVC) nach MPEG2-TS befördert und dabei Größe mit umrechnen lassen, 2-Pass, durchschnittliche Bitrate 3200 kBit/s, auf meinem Athlon 2 X4 waren die 30 Minuten in 7 Minuten konvertiert. Und läuft über NFS tadellos ab auf der dBox2, kein Ruckeln und auch kein anderweitiger Unsinn.

 

 

@DdD

Avidemux kann das zwar angeblich, sowohl MPEG2/MP2 als auch verpacken in MPEG-TS, fabriziert dabei aber entweder Schrott oder verreckt gleich. Für mich ist das Tool Sondermüll...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

habe es vorhin mal direkt auf der Konsole gemacht, per vlc - gleiches Ergebnis,

der Film geht lost, und nach 2~3 kommen die ersten Ruckler, er bleibt stehen, und die Meldung "puffern" erscheint.

Ab dann geht es in ca 2 Sek. Schnipseln vorwärts

 

vlc Befehl:

 

vlc -I dummy -vvv input.avi --sout=#transcode\{vcodec=mpgv,width=720,height=576,vb=2000,
scale=1,acodec=mpga,ab=192,deinterlace,audio-sync,channels=2\}:standard\{access=file,mux=ts,dst=output.ts\}

 

laut vlc codec Info ist die AVI Datei folgendes:

 

Codec: MPEG-4 Video (XVID)

Auflösung: 720x320

Decodiertes Format: Planar 4:2:0 YUV

 

Audio Codec: MPEG Audio Layer 1/2/3 (mpga)

Kanäle: Stereo

Abtastrate: 48000

Bitrate: 160

bearbeitet von TBT0815

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das

"deinterlace"

 

kann die dbox nicht. Die dbox braucht immer Halbbilder.

Falls dein Ausgangsmaterial non-interlaced ist brauchst

Du einen Filter um daraus ein interlaced Format zu machen.

Avidemux soll das aber können.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Und wer glaubt, dass er mit VLC ein brauchbares Ergebnis bekommt, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann. Das Ding taugt maximal als Mediaplayer, aber zu mehr auch nicht. Und selbst da gibt es bessere Alternativen, sicher auch für nicht-Windows-Systeme. ;)

 

nix mit avanti, habe gar kein Windows

Dat kann keiner riechen.

 

FFMpeg gibt es aber auch für Linux. Müsstest halt mal sehen, ob es dazu auch ein passendes GUI-Frontend gibt (damit es einfacher geht), sonst halt durch die tausend Kommandozeilenoptionen wühlen. Kann Dir da aber bei Linux keinen Tipp geben, da ich Linux nicht im Einsatz habe.

Ich hab hier jedenfalls bei Konvertierungen mittels FFMpeg bisher immer ordentliche und einwandfrei lauffähige Ergebnisse erhalten, wenn ich nicht gerade Unsinn bei den Parametern angestellt habe. :lol:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich arbeite seit Jahren mit VLC 0.8.6 und habe immer und absolut immer zuverlässig superduper Ergebnisse.

Irgendein ein Format als Vorlage - und ein Dbox2-fähiges Format kommt nach Bearbeitung heraus.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

  • Wer ist Online   0 Benutzer

    Keine registrierten Benutzer online.

×
×
  • Neu erstellen...