Jump to content
Nadja

.avi .mpeg Filme von PC auf DBox2, und Aufnahme auf PC

Empfohlene Beiträge

Hallo KW-Forum,

 

wir versuchen uns grad dumm und dämlich irgendwie Filme auf die Dbox2 zu streamen. Dabei haben wir eine aktuelle VLC-Player version probiert, den FreeNFS server, die Demoversion eines anderes NFS-Servers und verschiedene Pfade und Angaben probiert. Irgendwie hat nichts geklappt, obwohl Firewall und Ports alle erreichbar waren. Bevor wir uns länger rumquälen wollte ich mal nach einer aktuellen Anleitung oder FAQ bitten. Ich habe schon gegoogelt und gesucht, aber ich finde ständig Anleitung aus 2007 oder älter, wo noch VLC-Versionen von kleiner als v1.0.0 erklärt wurden. Mir ist noch nicht ganz klar, ob ich den VLC-Player nutzen sollte oder einen NFS-Server. Wir möchten hauptsächlich folgendes erzielen:

 

in einem Verzeichnis D:\Movies einige .mpegs oder .avis reinsetzen (Urlaubsvideos, oder auch Filme) und dann bequem direkt über die DBox2 am TV anschauen. Geschickt wäre es auch, wenn man eine TV-Sendung direkt aufnehmen könnte, so dass alles von der DBox2 zum PC gestreamt wird, und dort gespeichert wird. Ich dachte ich könnte durch NFS eine Freigabe einfach erstellten (read-write) und das Problem wäre gelöst, aber so einfach ist es wohl nicht? Ich hab keine Verbindung hingekriegt mit den Mounts, obwohl der NFS-Server aktiv war und lief. Als Root-Mountpoint habe ich sowohl / als auch 'leer' versucht. Selbst mit "telnet -t nfs 192.168.1.5:/ /mnt/filme" konnte kein Mount erstellt werden.

 

Würde mich freuen, wenn jemand Tips und Lösungsvorschläge hierzu bieten kann.

 

Danke euch allen und ein schönes Wochenende.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mpegs (egal ob Mpeg1 oder Mpeg2) kannst Du mittels passenden Tools (ProjectX z.B.) in ein TS verpacken, dann kann die dBox2 diese direkt abspielen, so sie eine zulässige PAL-Pixelauflösung und Seitenverhältnis haben. Für andere Formate als MPEG-TS brauchst Du zwingend VLC, anders geht es nicht. Oder Du wandelst die Videos nach MPEG-TS um, da gibt es auch gute Tools für, auch kostenlose. Für die brauchbaren kostenlosen sollte man allerdings Englisch beherrschen, denn die, die deutsch können, taugen nach meiner Erfahrung leider alle nicht viel.

 

Selbst mit "telnet -t nfs 192.168.1.5:/ /mnt/filme" konnte kein Mount erstellt werden.

Das Root-Verzeichnis einer Festplattenpartition kann nicht als Mountpunkt dienen, das funktioniert nicht. Und ist abgesehen davon kreuzgefährlich, weil dann nämlich Zugriff auf alle Verzeichnisse inklusive Unterverzeichnissen bestehen würde. Du benötigst ein Unterverzeichnis, dieses muss je nach NFS-Server per Freigabename oder direkt als Pfad als Mountpunkt angegeben werden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi merkwuerden,

 

welche bestimmte VLC-Version benötige ich denn hierfür denn diese VLC-Variante wäre mir am Liebsten.

 

Zum NFS, das verstehe ich nicht wirklich. Auf dem NFS-Server habe ich das Verzeichnis D:\Movies freigegeben, und laut mehreren Anleitungen muss ich auf dem Client (also die DBOx2) den relativen Pfad zum Mountpoint angeben, also /. Ich habe aber auch sowas hier probiert

"telnet -t nfs 192.168.1.5:/d:/movies blabla" und auch "192.168.1.5:/d:\movies\ blabla" aber das funktioniert alles nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Zum VLC musst Du andere Leute fragen, von mir ist da keine Hilfe zu erwarten. Bei mir hat der Schrott seit 2006 Hausverbot und kommt mir definitiv auch nicht mehr auf den PC, als Mediaplayer unter Windows gibt es wahrhaft Besseres.

 

Musst Dir halt mal die ganzen VLC-Threads hier im Bereich von vorn bis hinten durchlesen (ich weiß, das artet in Stress aus :lol:). Fakt ist, dass VLC und dBox2 selten ordentlich zusammen harmonieren, mit VLC ab Version 1.x sind Probleme geradezu zu erwarten. Wie geschrieben kann ich Dir dazu aber nicht helfen.

 

Verzichte am besten gleich auf den Murks, denn wirklich glücklich wirst Du damit nicht. Das Bild, das der VLC beim Umrechnen in Echtzeit liefert, ist qualitativ grauenhaft, und einen flotten PC braucht es dafür extra noch. Wenn Du die AVIs mit passenden Tools in MPEG2-TS in passender PAL-Auflösung/Seitenverhältnis umrechnen lässt, erreichst Du mit Sicherheit bessere Ergebnisse, und die TS kann die Box direkt über Netzwerkfreigabe und NFS-Server abspielen, aufnehmen kannst Du mit dem NFS-Server ebenfalls (auch als MPEG2-TS).

 

Zum NFS, das verstehe ich nicht wirklich. Auf dem NFS-Server habe ich das Verzeichnis D:\Movies freigegeben, und laut mehreren Anleitungen muss ich auf dem Client (also die DBOx2) den relativen Pfad zum Mountpoint angeben, also /. Ich habe aber auch sowas hier probiert

"telnet -t nfs 192.168.1.5:/d:/movies blabla" und auch "192.168.1.5:/d:\movies\ blabla" aber das funktioniert alles nicht.

Pfadangaben mit Backslash (\) und Laufwerksbuchstaben mit Doppelpunkt brauchst Du überhaupt nicht erst versuchen, das funktioniert mit NFS nicht, Linux kennt keinen Backslash oder Doppelpunkt innerhalb von Datei- und Verzeichnisangaben. Abschließende Slashes nach Verzeichnisangaben haben in den Pfaden auch nichts verloren und verhindern zuverlässig, dass gemountet werden kann.

 

Unter Linux wäre der komplette Pfad auf dem Server anzugeben.

 

Unter Windows hängt es vom NFS-Server und dessen Konfiguration und Möglichkeiten ab, was er unterstützt.

Entweder wird ein nackiger Name für die Freigabe verwendet, das ist die sichere Version, da der Linux-User den vollständigen Pfad zur Freigabe damit nicht sehen kann (macht Microsoft SFU so, im kostenpflichtigen Hanewin-NFS lässt sich das ebenfalls entsprechend einrichten).

Oder man arbeitet mit Pfaden. Aber dort gibt es Einschränkungen: Leerzeichen im Pfad sollten generell vermieden werden, ebenfalls Sonderzeichen und Umlaute. Doppelpunkt im Pfad ist auch nicht zulässig.

Hanewin würde den Export per Pfad zulassen, samt Laufwerksbuchstaben, aber ohne Doppelpunkt und im Unix-Format (/d/Movies), Anleitung zum Hanewin beachten, die liegt im Installationsverzeichnis als HTM-Datei.

FreeNFS arbeitet mit relativen Pfaden, bezogen auf das definierte NFS-Root-Verzeichnis, welches als / auf der Box einzutragen wäre.

 

Auch aufpassen bei der Schreibweise, Groß-/Kleinschreibung wird unterschieden! Wenn unter Windows das Verzeichnis Movies heißt, muss es auf der Box exakt so eingetragen werden, movies funktioniert da nicht, Linux unterscheidet zwischen Groß- und Kleinbuchstaben, was unter Windows egal ist. Aber auf der Box läuft nun mal kein Windows, sondern Linux. ;)

 

Mit dem hier oben gepinnten FreeNFS ist es übrigens kein Problem, einen funktionsfähigen Mount einzurichten. Das sollte auch im Thread erläutert sein, wie das zu machen ist, im ersten Beitrag wurde da von mir auch ein HowTo eingelinkt. Hält man sich daran, ist das alles kein Problem, und das Mounten funktioniert, ich hatte das selbst getestet.

 

Falls Du weitere Hilfe haben willst, sind ab sofort detailierte Angaben nötig: verwendeter NFS-Server und dessen genaue Konfiguration, exakte Angaben zu Freigaben und Einträgen auch auf der dBox. Sonst wäre der Hellseher zuständig.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Zur Ergaenzung:

  • "telnet -t nfs usw." klappt garantiert nicht, vielmehr "mount -t nfs usw."
  • Der Backslash hat eine Sonderfunktion, er schuetzt das folgende Zeichen vor der Interpretation durch die Shell. Beispielsweise werden Leerzeichen normalerweise als Trennzeichen zwischen Befehlen und Argumenten o. ae. interpretiert. Wenn mein Dateiname etwa "Hallo Welt.txt" lautet, wuerde ich das ohne Anfuehrungszeichen schreiben als: Hallo\ Welt.txt

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

  • Wer ist Online   0 Benutzer

    Keine registrierten Benutzer online.

×
×
  • Neu erstellen...