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Lohnfortzahlung bei Krankheit bei Mini-Job


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8 Antworten in diesem Thema

#1 Rattenkopp

Rattenkopp

    Fingerwundschreiber

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Geschrieben 22. May 2006 - 19:56

Hallo Leute,

meine Frau arbeitet in der Gastronomie als Mini-Jobberin. Nun hatte sie einen Arbeitsunfall (Hand in Kühltür geklemmt -> Hand gebrochen). Sie fällt mindestens 4-6 Wochen aus. Da es ein sehr komplizierter Bruch ist, könnte es sein, das sie nächste Woche auch noch unters Messer muss. Dann wird es wohl noch länger dauern.

Ich habe mich mal im Internet erkundigt und herausgefunden das Mini-Jobbern (genau so wie "normalen" Angestellten auch Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zusteht.

Das Problem ist bei meiner Frau, das sie mal 240 dann wieder 360 und dann mal 320 EUR kriegt. Halt je nach dem wie viele Stunden gearbeitet wurden.

Die Frage ist nun wie hoch ist der Betrag der Lohnfortzahlung? Ich habe leider keinerlei Infos bekommen oder gefunden wie hoch die Lohnfortzahlung ist bzw. wie diese in solchen Fällen berechnet wird.

Hat jemand Ahnung wie das funktioniert?

#2 Guest_Tycus_*

Guest_Tycus_*
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Geschrieben 22. May 2006 - 20:00

Schau mal hier auf seite 16........scheint interessant für dich zu sein.........

Klick

Ist eine pdf :lol:

#3 Rattenkopp

Rattenkopp

    Fingerwundschreiber

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Geschrieben 22. May 2006 - 20:09

Ja, das kenn ich auch schon. Trotzdem danke!

Da steht aber nichts über die Berechnung drin. Überall steht nur das grundsätzlich Lohnfortzahlung für Mini-Jobber gilt.


EDIT1:

Hier habe ich was gefunden:

Bei der Berechnung des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts gilt das Lohnausfallprinzip: Der Arbeitnehmer erhält grundsätzlich diejenige Vergütung, die er bezogen hätte, wenn er nicht arbeitsunfähig erkrankt wäre; Überstunden werden allerdings nicht berücksichtigt (§ 4 EntgFG).

Gem. § 4 Abs. 4 EntgFG kann tariflich davon abgewichen werden, insbesondere kann das ggf. praktischere Vorverdienstprinzip (Referenzprinzip) vereinbart werden, wonach der Durchschnittsverdienst vor der Krankheit maßgebend ist.

Der Anspruch endet grundsätzlich mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses; dies gilt jedoch nicht, wenn der Arbeitnehmer wegen der Erkrankung gekündigt wird oder wenn der Arbeitnehmer selbst aus einem vom Arbeitgeber zu
vertretenden Grunde fristlos kündigt (§ 8 EntgFG).


Thread kann meinetwegen geschlossen werden...

Gruß
Rattenkopp

Bearbeitet von Rattenkopp, 22. May 2006 - 20:14.


#4 Guest_Tycus_*

Guest_Tycus_*
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Geschrieben 22. May 2006 - 20:14

Kann mir nur vorstellen das da ein Mittelwert veranschlagt wird.......ich hoffe das deine Liebste früher wieder fit ist nicht nur wegen dem Geld......... :lol:

#5 Rattenkopp

Rattenkopp

    Fingerwundschreiber

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Geschrieben 22. May 2006 - 20:15

Das hoffe ich auch, bevor ich noch Weltmeister im Windelnwechseln werde :lol: :lol:

#6 Guest_Tycus_*

Guest_Tycus_*
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Geschrieben 22. May 2006 - 20:21

Na das solltest du doch trotzdem sein...............es gibt ja auch noch andere sachen die du jetzt alleine machen mußt.................. :lol: :lol: :lol:

Ich hoffe es weiß einer aus Erfahrung wie das läuft damit es dir hilft. :wub:

#7 Guest_wollo_*

Guest_wollo_*
  • Guests

Geschrieben 22. May 2006 - 21:23

@Rattenkopp

Du sagst doch es ist ein Arbeitsunfall.
Das ist ja noch was ganz anderes als ein normaler Unfall, weil bei einen Arbeitsunfall greift doch die Berufsgenossenschaft.
Bei einem normalen Häuslichen unfall hast du nur 6wochen Lohnfortzahlung und nicht mehr.
Wie sieht es jetzt bei einem Arbeitsunfall aus?

Auf jeden fall braucht sie kein geld für diesen unfall ausgeben(Krankenhaustagegeld,Praxisgebühr,Rezeptgebühr.......).

#8 Guest_happymetal666_*

Guest_happymetal666_*
  • Guests

Geschrieben 22. May 2006 - 23:46

Nabend,
also deiner frau erstmal gute besserung und zur lohnfortzahlung soviel.
im prinzip steht ihr das geld zu in den ersten 6 wochen, was sie z.b. nach plan bzw. arbeitsvertrag in der zeit gearbeitet hätte.
z.b. ne anstellung immer samstags 4 stunden joben würde heissen sie kriegt 5 oder 6 samstage a 4 h weiterbezahlt und danach krankengeld von der krankenkasse (etwas um die 70% vom netto..schlagt mich..bin vom fach weiss aber die prozentsätze abens um kurz vor eins nicht auswendig...schande)
nun kommts aber auch darauf an, wie korrekt der arbeitgeber sich verhält und halt weiterzahlt...gibt halt immer wieder die art chefs, die jahrelang an den minijobbern "sparen" und in so nem fall nach dem motto verfahren:
ich hätte sie ja auch nur bezahlt, wenn sie die arbeit gemacht hätte...daher keine arbeit gleich kein geld.
also die beste konstellation wäre, wenn sie ne feste arbeitszeit hätte, dann wär alles klar und du kriegst selbst in deutschland überall recht...
aber schien ja schon alles klar zu sein...

#9 Guest_libo_*

Guest_libo_*
  • Guests

Geschrieben 23. May 2006 - 08:43

kurzinfos zu nebenjobs.

bin da profi und habe selbst einen und zwar einen korekten.

nebenjobs sind ein nettes einkommen um die haushaltskasse aufzubessern leider gibt es in diesen bereich viele firmen die glauben das man als geringverdiener beim ausfall zum beispiel krankheit nichts bezahlen muss,geschweige den urlaub.

grundsätzlich falsch klar müssen sie urlaubsgeld und lohnfortzahlung bezahlen.

in deinen fall eh sowieso den die firma hat bedingt durch arbeitsunfall gar keine andere wahl und da greifen ja andere faktoren.

pech aber wen normal krank entweder du hast das ganz grosse glück und die firma schätzt dich als guten mitarbeiter und bezahlt deinen lohn weiter.
oder sie erwarten das du erst gar nicht auf die idee kommst geld zu verlangen.

praxis ist man läst die meisten überstunden arbeiten dadurch hat der geringverdiener ein plus an stunden .

man stellt den geringverdiener so billig wie möglich ein und behält sich vor abundzu auch mehr zu bezahlen denoch gilt der arbeitsvertrag.

zum beispiel war ein bekannter mit 150 euro eingestellt worden arbeitete aber stunden ohne ende,nun hat er erst mal ein halbes jahr pause und kriegt monatlich weiter 150 euro ohne zu arbeiten(saisonbedingt aber durchaus ok.)

mein sohn student ist mit 270 euro eingestellt arbeitet ebenfalls überstunden bekommt sie aber regelmässig ohne zuschlag ausbezahlt,hat aber immer eine reseve von ca. 50-100 stunden.

er bekommt also ca.330 euro könnte aber locker 400 bekommen.seine firma zahlt kein urlaubsgeld oder krankengeld ,bei klagen einzelner mitarbeiter wird sie dann vor gericht zur zahlung verpflichtet was zur folge hat das man fristlos gekündigt wird oder schon vor der gerichtlichen ausernandersetzung gekündigt wurde.

die firma hat damit kein problem den der nächste wartet schon.

der geringverdiener sollte sich bewusst sein das er rechte hat die nichts wert sind.
das ist fakt.geringverdiener sollten nur arbeiten anehmen die mit festen stunden verbunden sind.das ist ganz wichtig.

keine arbeiten auf abruf niemals.wen schon dann auf festen vertrag bestehen wo von vorne alles geregelt ist ,das hilft jeden bei fragen wie urlaub oder krankheit.

wen ich schon von anfang an weiss das ich kein urlaubsgeld bekomme oder lohnfortzahlung dann ist doch alles klar oder?

und im falle eines falles dann auch.

jeder muss selbst wissen ob er dazu bereit ist .

anderes beispiel .mitarbeiter meines sohnes wusste das er kein urlaubsgeld bekommt erfuhr aber das ein anderer mitarbeiter urlaubsgeld bekommt.
fuhr zur zentralle und forderte nun auch urlaubsgeld die wollten ihn aber keins geben und verwiessen darauf das im keines zusteht.der lies sich nun das nicht gefallen(er hatte gutes geld 400euro pro monat und jede menge überstunden)

darauf folgte die sofortige kündigung mit der option der zurücknahme falls er auf seine ansprüche(die ihn zustehen)verzichtet.

er ging aufs gericht und lies sich sein urlaubsgeld zwangsweise nachbezahlen einstellen brauchte ihn die firma nicht mehr.

war eine schöne leichte arbeit im sitzen als tankwart nun sitzt ein anderer drauf mit festeinstellung.

und ich könnte wen ich krank bin lohnfortzahlung verlangen ,bekomme nach zähen verhandlungen 4 wochen urlaubsgeld übrigens alles im vorfeld und schriftlich.habe selbst als geringverdiener nach 5 jahren kündigungsschutz :lol:

wer einen guten geringverdienerjob hat sollte ihn auf keinen fall durch zwangsmassnahmen aufs spiel setzen ist einfach nicht wert.

ich möchte mal eine liste erstellen was gute und schlechte minijops für mich sind.

die besten.

reinigungskraft-man hat feste stunden,kann selbst entscheiden am samstag vieleicht noch etwas dazuzuverdienen,(hab 10 jahre als reinigungsmann gearbeitet 2 stunden täglich ganz alleine war einfach spitze.)

tankwart-die leichteste art geld zu verdienen vor allen wen man älter wird.

hauswart-dieser job bietet alles du kannst dir es selbst einteilen wie du deine arbeiten erledigst.gut es gibt schon mal rohbruch oder heizungsausfall aber sonst super job.

nun die üblesten...

kasiererin -ungeregelte arbeitszeiten totale ausnutzung.

kantinekraft-nervenzereibend und stessig

burgerlokale-totale ausbeuter und unmenschlich

gartenarbeiten-wen dann nur privat.und auch das mit vorsicht zu genissen.


ich wollte nur mal was dazu loswerden gruss libo.......




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